Allgemein

Bambus Silizium

Die Bambuspflanze wird in den asiatischen Ländern sehr geschätzt und verehrt. Bambus ist sehr stabil und dabei extrem elastisch.

Bambus enthält ca. 70 – 80% organisch gebundenes Silcium.

In dieser organisch gebundenen Form kann Silicium, das naturgemäß eher schwierig vom Körper aufgenommen und verstoffwechselt wird, besser verwertet werden.

Silicium – Das Erdelement

Silicium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde. Es kommt nirgendwo als elementares Silicium, sondern nur als Siliciumdioxid gebunden vor. Man findet Silicium in Sand, Quarz und Bergkristallen, und auch in Pflanzen, wie beispielsweise Ackerschachtelhalm, Getreide und Brennnessel. Spitzenreiter jedoch ist der Bambus.

Kristallines Silicium kann der Körper nicht umwandeln, daher hat es auch wenig Nährwert, Steine zu essen. Kristallines Silicium wird von den Mikroorganismen des Humus in amorphes (mineralisches) Silicium umgewandelt, um es Pflanzen und anderen Lebewessen zur Verfügung zu stellen. Kieselalgen (Diatomeen) und Pflanzen wandeln das mineralische Silicium in organisch gebundenes Silicium um, was es für den menschlichen Körper verwertbarer macht.

Der menschliche Organismus kann Silicium nicht selbst produzieren, daher muss es täglich am besten in seiner organisch gebundenen Form zugeführt werden.

Die „Trockenmasse“ des Körpers besteht zu ca. 30% aus Silicium. Dieser Anteil beginnt jedoch schon im jungen Erwachsenenalter abzunehmen, was dann mit den Jahren den Alterungsprozess sichtbar und spürbar macht. Silicium ist im Körper ein hervorragender Sauerstoff-Transporteur.

Im menschlichen Körper findet man Silicium in allen Bindegewebsstrukturen, also in fast allen Organen, den Blutgefäßen, sämtlichen Zellwänden, der Haut, den Knochen, den Haaren, den Zähnen und den Nägeln. Das Immunsystem wird von Silicium aktiviert. Ein Mangel an Silicium hat also dramatische Folgen.

Da Silicium eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel spielt, wird es auch als „Muttermineral“ bezeichnet.

Was tut Silicium für uns? Silicium…

– sorgt für Stabilität und Elastizität im gesamten Stütz- und Bindegewebsapparat

– aktiviert Stoffwechselvorgänge

– bindet das 300-fache seines Eigengewichts an Wasser und erhält so einen gesunden Wasserhaushalt

– ist notwendig für die Zellerneuerung

– ist notwendig für die Organfunktionen

– stabilisiert Gehirnfunktion und Psyche

– polstert Haut, Knorpel und Gelenke, indem es für die Bildung von Elastin, kollagenen Fasern und

Hyaluron sorgt

– hält Blutgefäße elastisch

– lässt Haare und Nägel wachsen

– aktiviert im Immunsystem beispielsweise Lymphozyten und Makrophagen und hat einen

entzündungshemmenden Effekt

– schützt die Schleimhäute

– ist unabdingbar für den Calciumeinbau in die Knochen, die Synthese von Kollagen und Elastin

Siliciummangel

In vielen Tausend spektrofotometrischen Mineralmessungen im Gewebe wurde auffallend häufig ein Siliciummangel festgestellt, selbst bei jungen Menschen. Das erklärt sich teilweise aus der Tatsache, dass Silizium im Körper als Gegenspieler von Aluminium wirkt. Nicht nur verhindert Silicium die Einlagerung von Aluminium im Körper, sondern leitet es auch aktiv über die Nieren aus. Bei erhöhter Aluminiumbelastung steigt also der Bedarf an Silicium enorm an.

Die Aluminiumbelastung in Regen, Luft und Dingen des täglichen Gebrauchs ist in den letzten 10 Jahren exponenziell angestiegen. Daher ist es klug, Silicium nicht erst dann zuzuführen, wenn schon die deutlichen Mangelsymptome sich zeigen.

Leider zählt die Vollblutmessung auf den Siliciumgehalt keineswegs zu den gängigen Standardtests, und hätte ohnehin wenig Aussagekraft, da Silicium sich ja in Geweben befindet, und so wird ein Mangel selten erkannt.

Natürlich lässt sich ein Mangel an den Symptomen erkennen. Eine Auswahl:

Brüchige Nägel, spröde, glanzlose Haare, Haarausfall, Wachstumsstörungen, Hautalterung und Hautjucken, Gelenkprobleme wie Rheuma, Arthritis und Arthrose, Osteoporose, Bänder- und Sehnenschwäche, Arteriosklerose, schlecht heilende Wunden, Eiterungen und Furunkelbildung, Schleimhautprobleme im Magen-Darm-Trakt, Zahnfleischentzündungen, Immunschwäche, Sauerstoff- und Nährstoffmangel im Gewebe, Krampfadern, Cellulite, übermäßiges Schwitzen an Händen und Füßen, chronische Entzündungen.

Diese Reihe könnte noch fortgeführt werden. Sie zeigt allerdings auch so, dass eine gute Siliciumversorgung eine fantastische Prävention (Vorsorge) darstellt, bevorzugt mit Bambussilicium, das zur besseren Aufnahme mit einer gleichzeitigen Zinkgabe kombiniert werden kann.

Nicht zuletzt ist Silicium ein fantastischer Jungbrunnen für reife Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe.

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